75 Jahre Hiroshima und Nagasaki

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75 Jahre Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki

Vor 75 Jahren am 6. und 9. August 1945 wurden von US-amerikanischen Bombern die ersten und bisher einzigen Atombomben abgeworfen, und zwar auf die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Sie zerstörten sofort das Leben von etwa 100 000 Menschen – darunter fast ausschließlich Zivilisten und von der japanischen Armee verschleppte Zwangsarbeiter. Durch die Atomkrankheit starben weitere 130 000 Menschen bis zum Jahresende 1945. Den Befehl zum Abwurf der Bomben gab der amerikanische Präsident Harry S. Truman.

Trotz vieler Gedenkveranstaltungen, Friedensmärsche und Proteste von, allein in Deutschland, hunderttausenden Menschen, bedrohen immer noch tausende Atomsprengköpfe von Raketen und Atombomben sowie taktische Atomwaffen die Menschheit. Dies ist ein Frieden durch Abschreckung.

Um aus dieser bedrohlichen Lage herauszukommen, muss der Atomwaffenverbotsvertrag, den schon 44 Staaten ratifiziert haben, auch von Deutschland unterzeichnet und ratifiziert werden. Wenn 50 Staaten diesen Vertrag ratifiziert haben, wird er in Kraft treten.

Neben den Rednern der Gedenkkundgebung kommen Heribert Graab, SJ und Pax Christi, und Kai Fiedler, Greenpeace, zu Wort.

 

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