Das Plastikmonster kehrt zurück

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Ende März war die Beluga II, das große Greenpeace-Schiff, in Köln. Neben der Schiffs-Crew hatte das Schiff ein riesiges Plastikmonster an Bord. Doch was hatte es damit auf sich?

 

Plastikmüll im Meer, in Flüssen und allgemein in unseren Gewässern ist ein immer größer werdendes Problem. Heute produzieren wir 200-mal mehr Tonnen Plastik pro Jahr als noch in den 50er Jahren. Leider landen Teile davon als Abfall u.a. im Meer. Hunderttausende Plastikteile schwimmen in jedem Quadratkilometer der Meere. Dort werden diese zum Verhängnis vieler Tiere, die unfreiwillig verhungern, da ihre Mägen mit Plastikteilen gefüllt sind. Mit der sogenannten Ship-it-back-Tour der Beluga II auf dem Rhein möchte Greenpeace die Hauptverursacher des Plastikmülls zur Verantwortung ziehen.

 

Im Rhein ist das Ausmaß des Plastikmülls zwar nicht so offensichtlich zu sehen wie auf den Philippinen. Doch auch in der Kölner Bucht lassen sich kleine Müllstrudel beobachten und säckeweise Plastikmüll am Rheinufer sammeln. Christian Stock, Gründer der Initiative „K.R.A.K.E.“, berichtet, wie er regelmäßig mit einer großen Truppe das Rheinufer von Müll befreit. Das großartige ist: Jeder kann etwas tun! Nehmt das nächste Mal euren (Plastik-)müll mit oder versucht ganz auf Einwegverpackungen zu verzichten. #BreakFreeFromPlastic.

 

Ihr möchtet mitmachen und die Konzerne auffordern die Plastikflut zu stoppen? Hier geht´s zur Petition: Stoppt die Plastikflut

 

 

Weiterführende Links

Klimakiller Plastikmüll
Plastic Pollution Coalition
9 ways to reduce plastic use (englisch)

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