Eisbär Paula tourte durch Köln

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Der Greenpeace Eisbär namens „Paula“ tourte den 11. und 12. August durch die rheinische Metropole als Botschafter für den Schutz der Arktis.

In Bewegung gebracht wurde das originalgroße Kostüm jeweils durch zwei GreenpeacerInnen die in das Innere des Fellanzugs kletterten.

Die Botschaft: internationaler Schutz der Hohen Arktis
http://www.greenpeace.de/themen/oel/kampagnen/schuetzt_die_arktis/ 

Ist die Arktis durch das Verschwinden der Meereseisdecke offen für neue Schifffahrtsrouten und die Rohstoffexploration nach Öl und Gas durch Konzerne wie Shell und Gazprom, die in bisher unberührten Gebieten nach Öl und Gas bohren. Die Folgen insbesondere bei einem Unfall tragen die einzigartige Umwelt und seine  Bewohner wie Eisbären und andere Arten. Aber auch die Menschheit selbst! Steht doch symbolisch die Farbe Weiß unserer Polregion für Reinheit, Sauberkeit und Unschuld in unserem Kulturkreis, so bewirkt sie als Schnee und Eis eine Reflektion der Sonnenstrahlen und wirkt so dem Temperaturanstieg entgegen.  Gibt es doch kein technisches Verfahren, ausgelaufenes Öl vom Eis und aus dem Polarmeer zu bergen. Die Natur selbst verfügt in dieser Kälteregion über keinen nennenswerten Selbstreinigungsmechanismus.

Greenpeace fordert einen Schutz der Hohen Arktis.

Die Greenpeace-Petition für ein internationales Schutzgebiet in der Hohen Arktis und Verbote gegen eine Rohstoffausbeutung haben weltweit bereits über drei Millionen Menschen unterzeichnet. In Köln waren es Bürger aus der Stadt und auswärtige Gäste von Dubai, Island  und Russland bis Südamerika, was für die GreenpeacerInnen  hinsichtlich der Vermittlung der Arktis – Problematik eine besondere Herausforderung war.

Angestrebt wird jetzt fünf Millionen Beteiligung von engagierten Schützern der Arktis.  Beteiligen auch Sie sich unter    http://savethearctic.org/ und werden Sie Teil einer Gemeinschaft zum Schutz dieser einzigartigen Region!

 

Lothar  Klingbeil