Kein Tag zum Feiern?

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Zum "Braunkohletag" sangen Vertreter aus Kohleindustrie, Lobbyverbänden und Politik ein Loblied auf ihre Branche. Zur Unterstützung hatte die Gewerkschaft IG BCE einige Busse voll mit ihren Mitgliedern vor dem IHK-Gebäude in Köln mobilisiert. Sie forderten eine "Energiewende mit Sinn und Verstand" und "unsere heimische Braunkohle" als "Brücke in die erneuerbaren Energien" und als "Partner des Klimaschutzes."

Abgeschirmt durch die Polizei fand gegenüber die Gegendemonstration der Kohlekritiker statt, einem Bündnis aus Bürgerinitiativen aus den drei deutschen Tagebaugebieten und NGOs wie dem BUND-NRW und der Klima-Allianz. Mehrere Greenpeace-Regionalgruppen machten auf Transparenten darauf aufmerksam, dass Braunkohleabbau sich mit der Energiewende und dem Klimaschutz nicht vereinbaren lasse. http://bit.ly/XL03Rt

Ebenso kritisierten sie die traditionell verfestigte Verzahnung von Braunkohlelobby und Politikern, die auch das "Schwarzbuch Kohlepolitik" thematisiert. http://bit.ly/11X4Uiy

Konkret forderten sie einen Stopp für das geplante Kraftwerk BoAplus in Niederaussem und wiesen auf steigende CO2-Belastungen und einen enormen Schadstoffausstoß hin, der laut dem neuen Kohle-Gesundheitsreport erhebliche Gesundheitsgefahren in sich birgt.

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