Kölner AntiKohleKette

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die Kohlelobby macht mobil: RWE-Aufsichtsrat und Verdi-Chef Frank Bsirske kündigten Montag "massive Proteste" gegen das Gesetz an, mit dem Sigmar Gabriel die ältesten und schmutzigsten Kohlekraftwerke vom Netz nehmen will und schließt sich damit der Betonfraktion rund um die Industriegewerkschaft IG BCE an, die sich jedem Wandel verschließen. Jetzt sind wir Bürger/innen gefragt, für Energiewende und Kohleausstieg zu streiten - damit die Regierung vor der Kohlelobby nicht einknickt.

Damit das gelingt, haben wir Großes vor: Am Samstag, den 25. April 2015, wollen wir eine acht Kilometer lange Menschenkette gegen die Kohlekraft entstehen lassen - am geplanten Braunkohle-Tagebau Garzweiler II, westlich von Köln. Doch die Zeit drängt. Wir müssen schon vorher klarmachen: Überall in Deutschland wächst eine Bewegung gegen den Klimakiller Kohlekraft. Los geht es daher schon an diesem Samstag, den 11. April, in über 20 Städten und auch in Köln!

Zusammen mit Ihnen wollen wir eine Menschenkette gegen Kohlekraft in der Kölner Innenstadt entstehen lassen - und gleichzeitig die große Menschenkette am 25. April bekannt machen.

Kommen Sie zur Kölner AntiKohleKette
Zeit: 12.30 Uhr
Ort: auf dem Hanns-Hartmann-Platz
("Breite Straße" Höhe "Auf dem Berlich")
die Aktion findet gemeinsam mit Campact statt!

Am Samstag in gut zwei Wochen, den 25. April, ist es dann soweit: Die Menschenkette am Braunkohlentagebau Garzweiler steigt. Wir hoffen, dass Sie auch dort mit dabei sind. Von Köln aus werden wir gemeinsam mit zwei Bussen anreisen. Alle Infos zur Anreise finden Sie hier.

Mit der Menschenkette durch den geplanten Tagebau Garzweiler II stehen wir im richtigen Moment am richtigen Ort. Sigmar Gabriel hat ein Gesetz vorgelegt, mit dem der klimaschädliche Kohlestrom endlich begrenzt werden soll. Denn obwohl mehr und mehr erneuerbare Energien unseren Strombedarf decken, sinken die deutschen CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken kaum. Der CO2-Ausstoß der Braunkohlekraftwerke im Rheinischen Revier stieg in den letzten Jahren sogar noch einmal um 9 Prozent! Um unser Klima schützen zu können, braucht es den Einstieg in den Kohleausstieg - und der ist jetzt möglich und nötig.

Doch selbst dagegen läuft die Kohlelobby Sturm. Vattenfall und RWE, BDI und IG BCE, die Regierungen der Braunkohleländer NRW, Sachsen und Brandenburg und der Wirtschaftsflügel der Union wollen die Kohle möglichst unbegrenzt am Netz halten.

Deswegen braucht es jetzt uns: Mit einer langen Menschenkette zeigen wir gemeinsam mit unseren Bündnispartnern, dass wir Bürger/innen hinter dem Klimaschutz stehen. Kommen Sie am Samstag zur Probemenschenkette und am 25. April 2015 zum Tagebau Garzweiler. Wir würden uns sehr freuen, Sie dort zu sehen!

Eure Kölner Greenpeace-Gruppe.

PS: Drei der fünf klimaschädlichsten Kraftwerke Europas stehen im Rheinland - und machen die Region damit zur größten CO2-Quelle unseres Kontinents. Am 25. April haben Sie die Chance, diese Klimakiller zu stoppen.

Informieren Sie sich hier über die Kette...
http://www.anti-kohle-kette.de
https://www.campact.de/kohleausstieg/anti-kohle-kette/uebersicht/

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