Protestaktion bei McDonald’s

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Mit demonstrativen Plakaten in Strohballen gesteckt stellten sich Kölner Greenpeace Aktivisten vor Mc Donald’s Filialen am Rudolfplatz und am Barbarossaplatz auf. Passanten wurden zum Unterschreiben von Protestkarten eingeladen und zu einem Fotoshooting mit aussagekräftigen Handschildern animiert.

Seit 13 Jahren wurde Geflügel von McDonald’s mit gentechnikfreiem Futter gefüttert. Ab diesem Frühjahr fällt das Fastfoodunternehmen in alte Futtermethoden zurück. Da tierische Produkte, die mit genverändertem Futter produziert werden, nicht zu kennzeichnen sind, tappt der Verbraucher im Dunkeln und weiß nicht, was er da isst!

McDonald’s fördert indirekt den Anbau genmanipulierter Pflanzen und nimmt damit den massiven Einsatz von gefährlichen Spritzmitteln auf den Gen-Sojafeldern, die Zerstörung der Artenvielfalt und den mangelnden Anwohnerschutz in den Anbauländern in Kauf. Immerhin sind 79% des weltweiten Sojaanbaus genmanipuliert.

Grund für den unverantwortlichen Rückfall sei die angeblich nicht ausreichende Menge an gentechnikfreien Futtermitteln „zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen“, Dabei machte der Unterschied bei gentechnikfreiem Futter ca. 1 Cent Mehrkosten für einen Chickenburger aus.

Es geht auch ohne Genfutter:

Die Milchkühe vieler Molkereien werden gentechnikfrei gefüttert. Ebenfalls haben einige Super-Märkte keine Schwierigkeit, Eier und Geflügelfleisch ohne Einsatz von Genfutter zu produzieren. Sogar McDonald’s in Frankreich, Österreich und in der Schweiz lassen die Hähnchen für Nuggets und Burger weiterhin ohne Gensoja produzieren.

Viele Verbraucher haben unsere Protestaktion bei McDonald’s positiv beurteilt und gern die ausgelegten Protestkarten unterschrieben und sich mit unseren Aktionsschildern ablichten lassen.

Weitere Informationen bei:
Gentechnik bei McDonald’s
Gefährliche Gensoja
McDonald’s liebt Genburger  (mit Online-Petition)

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