Schluss mit BoAplus

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Das Genehmigungsverfahren

RWE hat die Antragsunterlagen für den Bau und Betrieb von BoAplus im Juli 2016 bei der Bezirksregierung Köln eingereicht. Die Vollständigkeit der Unterlagen wurde am 11.10.2017 bestätigt. Derzeit werden die Antragsunterlagen geprüft und die wasserrechtliche Erlaubnis angepasst (1). In Kürze kann die Öffentlichkeitsbeteiligung des Genehmigungsverfahrens beginnen. Das bedeutet, dass die Antragsunterlagen auf der Website der Bezirksregierung veröffentlicht werden und einjede und einjeder die Möglichkeit hat, innerhalb von acht Wochen Einwendungen einzureichen.

BoAplus = Braunkohlekraftwerk mit optimierter Anlagentechnik

Das geplante Kraftwerk mit einer Leistung von 1.100 MW soll mindestens 1,5 Mrd. € kosten. Ob das Kraftwerk allerdings wirklich jemals gebaut wird, ist ungewiss. RWE selbst sagt: „Wir treiben das Planungsverfahren zu ,BoAplus‘ voran, um uns die Option eines Kraftwerk-Neubaus zu erhalten. Wir werden die Pläne aber nur realisieren, wenn sie auch wirtschaftlich sind – und das ist bei den aktuellen Strompreisen nicht der Fall.“ (2)
Matthias Hartung, Vorstandsvorsitzender von RWE Power sagte am 15.09.2017 dem WDR gegenüber: „Wir werden kein Geld in eine Anlage investieren, mit der wir kein Geld verdienen können“. (3)

Doch warum investiert RWE 2,6 Millionen Euro (4) in das Genehmigungsverfahren, wenn sie später das Kraftwerk dann doch nicht bauen wollen?

Wir sagen: Kein neues Braunkohlekraftwerk in NRW! Schluss mit BoAplus!
und möchten dich dazu aufrufen unsere Petition zu unterschreiben!

Weitere Infos zum Genehmigungsverfahren von BoAplus gibt es auch auf der Website von BUND-NRW.