Wildtiere suchen eine Bleibe

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Wer in die Roten Listen (Rote Liste) für NRW schaut, kann schnell feststellen, welche heimischen Arten in NRW bedroht sind oder auch schon ausgerottet wurden. Zwar gibt es in Deutschland auch erfreuliche Nachrichten für den Artenschutz – wie die Rückkehr des Wolfes (siehe greenpeace-magazin 3/13 S.60-73). Ob er oder auch der Luchs in NRW aber je wieder eine Heimat finden können, bleibt ungewiss.

Greenpeace setzt sich seit den 1970er Jahren für den Artenschutz ein, denn weltweit werden Wildtiere und -pflanzen vernichtet, ihr Lebensraum immer rasanter zerstört oder vergiftet.
Es sind wir Menschen – hier wie dort –, die mit unserer Wirtschafts- und Lebensweise die Ökosysteme zerstören.

Besonders das industriell geprägte Land NRW weist einige der größten Bedrohungen der
biologischen Vielfalt auf:

  • die industrielle Landwirtschaft mit ihren Monokulturen und ihrem Gifteinsatz
  • die Forstwirtschaft mit Baumplantagen standortuntypischer Arten
  • der Baunkohletagebau, der bedrohten Arten den Lebensraum nimmt und nebenbei unserer Gesundheit schadet


Energie und Nahrung können jedoch naturschonend produziert werden. Denn wir brauchen stabile Ökosysteme mit hoher Biodiversität als Grundlage eines gesunden, sozialen und vielfältigen Lebens.

Deshalb fordert Greenpeace mehr echte Naturschutzgebiete, ökologische Land- und Waldwirtschaft sowie den Ausbau erneuerbarer Energien.

von Ellen de Lange

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