Der Abgrund, der mal Heimat war - Wanderausstellung mit Fotografien von Jordis Schlösser

Foto-Ausstellung von Jordis Schlösser über die Zerstörung von Dörfern durch den Braunkohletagebau im Rheinland

Veranstaltungsart: 
Ausstellung
Thema: 
Energiewende
Veranstalter: 
Wann?

Samstag, 26. September 2020
11:00 bis 17:00 Uhr

Wo?
Köln, Domplatte (nahe Kreuzblume/Trankgasse) Domkloster 4 (nahe Kreuzblume /Trankgasse) 50667 Köln (Nordrhein-Westfalen) auf Karte zeigen
  • Wanderausstellung Dörfer
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Der Abgrund, der mal Heimat war - Wanderausstellung mit Fotografien von Jordis Schlösser

Noch rund 18 Jahre will der RWE-Konzern Dörfer abbaggern, Menschen umsiedeln und ganze Landstriche verwüsten, damit weiter Braunkohle abgebaut werden kann - auch in der Nachbarschaft von Köln. Mit Fotos aus den Dörfern am Tagebau Garzweiler macht Greenpeace Köln am Samstag, 26. September, vor dem Dom auf die dramatische Situation aufmerksam.

Die vielfach prämierte Fotografin Jordis Antonia Schlösser kennt das rheinische Braunkohlerevier seit ihrer Kindheit. Immer wieder kehrte sie zurück an die Gruben, Kraftwerke und in Dörfer wie Lützerath und Keyenberg, die ab Herbst dieses Jahres abgebaggert werden sollen. In einer Gegenüberstellung von Bildern aus den Jahren 2002 und 2019 lenkt sie den Blick auf die Menschen, die durch die Ausdehnung des Tagebaus ihre Heimat verlieren, und auf den zunehmenden Widerstand gegen den Energiekonzern RWE. 

Mit der Info- und Protestaktion vor dem Dom will Greenpeace auch verdeutlichen: Die Erweiterung des Braunkohletagebaus Garzweiler ist unnötig für die Energieversorgung und unvereinbar mit den Pariser Klimaschutzzielen. „Was im Rheinland geschieht, betrifft uns alle: Um die Klimakrise zu bremsen, muss die Kohle im Boden bleiben”, sagt Claudia Mayer, Sprecherin der Greenpeace-Gruppe Köln. „Die Ausstellung zeigt eindrücklich das Schicksal der Betroffenen im Braunkohle-revier und macht gleichzeitig Mut, den wachsenden Protest zu unterstützen. Wir freuen uns, mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.”

In Kooperation mit Greenpeace macht die Wanderausstellung „Der Abgrund, der mal Heimat war” in über 20 deutschen Städten Halt (Tourplan: https://bit.ly/2FqSzR2). Die Ausstellung ist kostenlos zugänglich und findet unter Berücksichtigung der Corona-Schutzmaßnahmen statt (Abstand und Mund-Nasen-Schutz). Kommt vorbei und schaut euch die Wanderausstellung an, wenn sie bei uns in Köln zu Gast ist.

Bitte achtet bei eurem Besuch auf den gebotenen Mindestabstand, tragt einen Mund-Nasen-Schutz und nutzt Desinfektionsmittel.

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